• Reime hilft

    swkinvest.com: BaFin investigates website operator

    The Federal Financial Supervisory Authority (BaFin) warns consumers about the website swkinvest.com. According to information available to BaFin, the operator is providing financial and investment services on this website without the required authorisation.

    On the website, the operator is simply referred to as “SWK Invest”, and there is no information regarding its legal form. The website does not provide any details of the operator’s registered office and does not contain a legal notice. The operator is running a fraudulent business model.

    BaFin has ascertained that the (unknown) operator of the website swkinvest.com has, without any transition period, taken over the business activities of the trading platform kingdom-investments.io, which was the subject of a warning issued by BaFin on 7 February 2023. In correspondence with customers, SWK Invest claims to have its registered office at the business address of the bank Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH. This bank is authorised by BaFin. SWK Invest, however, does not hold authorisation from BaFin. In using the abbreviation “SWK”, the company is committing identity fraud against Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH.

    BaFin also has information that employees of SWK Invest have been using clearly falsified documents for their business activities, including documents allegedly from the US Financial Industry Regulatory Authority (FINRA), the European Securities and Markets Authority (ESMA) and the UK Financial Conduct Authority (FCA). This is intended to create the impression that the company is legitimate.

    Anyone conducting banking business or providing financial or investment services in Germany may do so only with authorisation from BaFin. However, some companies offer these services without the required authorisation. Information on whether a particular company has been granted authorisation by BaFin can be found in BaFin’s database of companies.

    The information provided by BaFin is based on section 37 (4) of the German Banking Act (KreditwesengesetzKWG).

    Übersetzt mit KI

    swkinvest.com: BaFin untersucht Website-Betreiber

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt Verbraucher vor der Webseite swkinvest.com. Nach Informationen der BaFin bietet der Betreiber auf dieser Website Finanz- und Anlagedienstleistungen an, ohne die erforderliche Genehmigung zu haben.

    Auf der Webseite wird der Betreiber lediglich als „SWK Invest“ bezeichnet, und es gibt keine Angaben zu seiner Rechtsform. Die Webseite enthält keine Details zum eingetragenen Sitz des Betreibers und kein Impressum. Das Geschäftsmodell des Betreibers ist betrügerisch.

    Die BaFin hat festgestellt, dass der (unbekannte) Betreiber der Webseite swkinvest.com ohne Übergangszeit die Geschäftsaktivitäten der Handelsplattform kingdom-investments.io übernommen hat, vor der die BaFin am 7. Februar 2023 gewarnt hatte. In der Korrespondenz mit Kunden behauptet SWK Invest, seinen eingetragenen Sitz unter der Geschäftsadresse der Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH zu haben. Diese Bank hat eine Genehmigung der BaFin. SWK Invest hat jedoch keine Genehmigung von der BaFin. Mit der Abkürzung „SWK“ begeht das Unternehmen Identitätsdiebstahl gegen die Süd-West-Kreditbank Finanzierung GmbH.

    Die BaFin verfügt auch über Informationen, dass Mitarbeiter von SWK Invest offensichtlich gefälschte Dokumente für ihre Geschäftsaktivitäten verwenden, einschließlich angeblich von der US Financial Industry Regulatory Authority (FINRA), der European Securities and Markets Authority (ESMA) und der UK Financial Conduct Authority (FCA). Dies soll den Eindruck erwecken, dass das Unternehmen legitim ist.

    Wer in Deutschland Bankgeschäfte tätigt oder Finanz- oder Anlagedienstleistungen anbietet, darf dies nur mit einer Genehmigung der BaFin tun. Einige Unternehmen bieten jedoch diese Dienstleistungen ohne die erforderliche Genehmigung an. Informationen darüber, ob einem bestimmten Unternehmen eine Genehmigung von der BaFin erteilt wurde, finden Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin.

    Die von der BaFin bereitgestellten Informationen basieren auf § 37 Abs. 4 des Kreditwesengesetzes (KWG).


    Bitte beachten Sie, dass dies eine Übersetzung ist und ich mich bemüht habe, sie so genau wie möglich zu gestalten. Es könnte dennoch Unterschiede oder Nuancen geben, die in der Übersetzung nicht exakt wiedergegeben werden.

  • Rechtsanwältin Bontschev kommentiert Meldung der BaFin zu Capital Store

    Die Veröffentlichung der BaFin bedeutet, dass die Capital Store Invest GmbH derzeit nicht in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Anlegern zu erfüllen. Das Unternehmen begründet dies mit einer Verzögerung eines Bauvorhabens, durch die sich die vertraglich vereinbarte Kaufpreiszahlung verschiebt.

    Für Anleger, die in die Capital Store Invest GmbH investiert haben, bedeutet dies, dass sie mit Verlusten rechnen müssen. Sie können jedoch noch einiges unternehmen, um ihre Rechte zu schützen.

    Zunächst sollten Anleger sich an die Capital Store Invest GmbH wenden und um eine Erklärung zu den Gründen der Zahlungsunfähigkeit bitten. Außerdem sollten sie die Unterlagen zum Bauvorhaben und den Verkaufsprospekt der Capital Store Invest GmbH sorgfältig prüfen.

    Wenn Anleger der Meinung sind, dass die Capital Store Invest GmbH ihre Verpflichtungen vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat, können sie rechtliche Schritte einleiten. Dazu können sie zum Beispiel eine Klage auf Rückzahlung des investierten Kapitals und Schadensersatz einreichen.

    Rechtsanwältin Bontschev rät Anlegern, sich in einem solchen Fall an einen Anwalt zu wenden, um ihre Rechte zu prüfen und zu vertreten.

    Hier sind einige konkrete Tipps für Anleger, die in die Capital Store Invest GmbH investiert haben:

    • Behalten Sie den Kontakt mit der Capital Store Invest GmbH. Fordern Sie eine Erklärung zu den Gründen der Zahlungsunfähigkeit und setzen Sie eine Frist für die Rückzahlung des investierten Kapitals.
    • Prüfen Sie die Unterlagen zum Bauvorhaben und den Verkaufsprospekt der Capital Store Invest GmbH. Achten Sie auf mögliche Hinweise auf Risiken oder Probleme.
    • Sammeln Sie Beweise für Ihre Ansprüche. Kopieren Sie alle relevanten Unterlagen und notieren Sie sich alle Gespräche mit der Capital Store Invest GmbH.
    • Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt über Ihre Rechte. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Ansprüche zu prüfen und zu vertreten.
  • Reime hilft

    avantaxinvestgroup.com: BaFin ermittelt gegen die Betreiber der Website

    Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor Angeboten der Avantax Invest Group.

    Nach Erkenntnissen der BaFin bietet das Unternehmen ohne Erlaubnis Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen über seine Website avantaxinvestgroup.com an. Darüber werden insbesondere Aktien der Green Technologies Group Ltd. empfohlen. Zu diesem Unternehmen hat die BaFin vor kurzem eine Warnmeldung veröffentlicht.

    Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen dürfen in Deutschland nur mit einer Erlaubnis der BaFin angeboten werden. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

    Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

  • Bontschev hilft

    BaFin ermittelt gegen Betreiber der Website ESPTrader.co

    Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor der Website esptrader.co. Nach ihren Erkenntnissen bieten deren Betreiber ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen an.

    Auf der Website stellen sie Gewinne aus Geschäften mit Kryptowerten gegen Zahlung einer Provision in Aussicht. Die Gewinne werden jedoch nicht ausgezahlt und die Provision einbehalten. Für die, die dem Unternehmen vertraut haben, ist das Geld verloren.

    Zum Hintergrund

    Wer in Deutschland Bankgeschäfte, Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch an, ohne die erforderliche Erlaubnis zu haben. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

    Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

  • Reime hilft: Investition in Paulownia-Bäume: Anhaltspunkte für fehlenden Verkaufsprospekt

    Investition in Paulownia-Bäume: Anhaltspunkte für fehlenden Verkaufsprospekt

    Die Finanzaufsicht BaFin hat Anhaltspunkte dafür, dass die „Woodland Invest“ in Deutschland eigene Vermögensanlagen öffentlich anbietet. Konkret geht es dabei um Investitionen in Edelhölzer aus Paulownia-Bäumen. Die „Woodland Invest“ stellt sich als ein Unternehmen der SH Marketing Frankfurt GmbH dar.

    Zum Hintergrund: In Deutschland dürfen Vermögensanlagen grundsätzlich nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Verkaufsprospekts öffentlich angeboten werden.

    In einem Prospektbilligungsverfahren prüft die BaFin, ob der Verkaufsprospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob der Prospektinhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Es gehört jedoch nicht zu ihren Aufgaben, die Prospektangaben auf inhaltliche Richtigkeit zu prüfen, die Seriosität des Emittenten zu beurteilen und das Produkt zu kontrollieren.

    Anbieter und Emittenten haften für die pflichtwidrige Nichtveröffentlichung eines Prospekts (§ 21 Vermögensanlagengesetz VermAnlG). Die Prospektverantwortlichen haften für die Richtigkeit und Vollständigkeit der im Verkaufsprospekt getätigten Angaben (§ 20 VermAnlG).

    Die BaFin rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, Investitionen in Vermögensanlagen immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen zu tätigen.

    Ob für ein öffentliches Angebot von Wertpapieren ein gebilligter Prospekt bei der BaFin hinterlegt ist, können Sie in der Datenbank Hinterlegte Prospekte überprüfen.

  • Bontschev hilft: investorportal-goldingcapital.com: BaFin warnt vor Identitätsdiebstahl

    Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor Angeboten auf der Website investorportal-goldingcapital.com. Deren unbekannte Betreiber erwecken den Eindruck, dass es sich um eine Website des bei der BaFin registrierten Wertpapierinstituts Colding Capital Partners GmbH handelt. Das ist falsch, es handelt sich um einen Identitätsdiebstahl.

    Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch an, ohne die erforderliche Erlaubnis zu haben. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

    Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

     

    Das sollten Sie wissen!

    Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern generell, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

    In der Folge „Vorsicht, Betrug“ des BaFin-Verbraucherschutzpodcasts erfahren Sie zudem, wie Sie sich vor Betrugsmaschen am Finanzmarkt schützen können.

  • Kerstin Bontschev klärt auf

    Die Legalisierung von Cannabis ist ein kontroverses Thema, das in Deutschland seit Jahren diskutiert wird. Die Befürworter der Legalisierung argumentieren, dass sie den unkontrollierten Handel und Konsum über den Schwarzmarkt eindämmen, den Jugendschutz verbessern und neue Steuereinnahmen generieren würde. Die Gegner der Legalisierung befürchten, dass sie zu einem Anstieg des Cannabiskonsums, insbesondere bei Jugendlichen, führen und negative Folgen für die Gesundheit haben könnte.

    Argumente für die Legalisierung

    Die Befürworter der Legalisierung argumentieren, dass sie den unkontrollierten Handel und Konsum über den Schwarzmarkt eindämmen würde. Der Schwarzmarkt für Cannabis ist ein Milliardengeschäft, das von organisierter Kriminalität kontrolliert wird. Durch eine Legalisierung könnte der Staat die Kontrolle über den Cannabis-Markt übernehmen und so die Kriminalität bekämpfen.

    Darüber hinaus argumentieren die Befürworter, dass eine Legalisierung den Jugendschutz verbessern würde. Im Moment ist es für Jugendliche sehr einfach, an Cannabis zu kommen. Durch eine Legalisierung könnte der Verkauf von Cannabis an Minderjährige verboten werden.

    Schließlich argumentieren die Befürworter, dass eine Legalisierung neue Steuereinnahmen generieren würde. Schätzungen zufolge könnte der Cannabis-Markt in Deutschland bis 2028 auf bis zu 1,5 Milliarden Euro wachsen. Diese Einnahmen könnten für soziale und gesundheitliche Zwecke verwendet werden.

    Argumente gegen die Legalisierung

    Die Gegner der Legalisierung befürchten, dass sie zu einem Anstieg des Cannabiskonsums, insbesondere bei Jugendlichen, führen würde. Studien zeigen, dass Cannabiskonsum in jungen Jahren mit einem erhöhten Risiko für psychische Probleme wie Psychosen und Depressionen verbunden ist.

    Darüber hinaus argumentieren die Gegner, dass eine Legalisierung negative Folgen für die Gesundheit haben könnte. Cannabis kann zu einer Abhängigkeit führen und zu gesundheitlichen Problemen wie Lungenerkrankungen und Herzerkrankungen beitragen.

    Fazit

    Die Legalisierung von Cannabis ist ein komplexes Thema mit Vor- und Nachteilen. Es ist wichtig, alle Argumente sorgfältig abzuwägen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

    Ausgewogene Betrachtung

    Ausgewogen betrachtet, gibt es sowohl Argumente für als auch gegen die Legalisierung von Cannabis. Die Befürworter der Legalisierung argumentieren, dass sie den unkontrollierten Handel und Konsum über den Schwarzmarkt eindämmen, den Jugendschutz verbessern und neue Steuereinnahmen generieren würde. Die Gegner der Legalisierung befürchten, dass sie zu einem Anstieg des Cannabiskonsums, insbesondere bei Jugendlichen, führen und negative Folgen für die Gesundheit haben könnte.

    Die Entscheidung, ob Cannabis legalisiert werden soll, ist eine politische Entscheidung, die aufgrund der unterschiedlichen Argumente sorgfältig abgewogen werden muss.

  • Bontschev erklärt

    „Corporate Hybrids“ (oder einfach „Hybrids“) bezeichnen besondere Finanzinstrumente, die Merkmale sowohl von Eigenkapital als auch von Fremdkapital aufweisen. Daher der Name „Hybrid“, da sie eine Mischform dieser beiden Finanzierungsarten darstellen.

    Einige charakteristische Merkmale von Corporate Hybrids:

    Subordinierung: Im Insolvenzfall werden die Halter von Hybridanleihen in der Regel erst nach den normalen Fremdkapitalgebern, aber vor den Aktionären bedient.

    Laufzeit: Viele Hybridanleihen haben eine sehr lange Laufzeit oder sind sogar ewig laufend. Sie können aber oft vom Emittenten zu bestimmten Zeiten gekündigt werden.

    Zinszahlungen: Die Zinsen (oder Dividenden) auf Hybride können oft vom Emittenten ausgesetzt werden, ohne dass dies als Zahlungsausfall gilt. In manchen Fällen müssen ausgesetzte Zahlungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, in anderen Fällen nicht.

    Rating: Rating-Agenturen bewerten Hybrids typischerweise irgendwo zwischen Eigen- und Fremdkapital. Das bedeutet, dass sie zum Teil als Eigenkapital angerechnet werden können, was für Unternehmen bei der Optimierung ihrer Kapitalstruktur von Vorteil sein kann.

    Steuerliche Behandlung: Hybride können steuerliche Vorteile bieten, je nachdem wie sie in einem bestimmten Rechtssystem behandelt werden. Sie könnten beispielsweise als Fremdkapital behandelt werden, wodurch Zinszahlungen steuerlich absetzbar wären.

    Hybrids werden von Unternehmen oft aus zwei Hauptgründen ausgegeben:

    Um ihre Bilanz zu stärken, da diese Instrumente zumindest teilweise als Eigenkapital anerkannt werden können.
    Um finanzielle Flexibilität zu gewinnen, insbesondere in Bezug auf die Zins- oder Dividendenzahlungen.

    Für Investoren bieten Hybrids in der Regel höhere Renditen als normale Anleihen desselben Unternehmens, da sie ein höheres Risiko mit sich bringen. Aber sie sind auch riskanter als normale Anleihen, da sie im Insolvenzfall nachrangig bedient werden und Zinszahlungen ausgesetzt werden können.

  • Reime erklärt

    Anleihen können aus verschiedenen Gründen an einer Börse notiert werden. Die Notierung einer Anleihe an einer Börse bietet sowohl für den Emittenten (den Herausgeber der Anleihe) als auch für die Anleger Vorteile. Hier sind die Hauptgründe und Zeiten, wann und warum Anleihen an der Börse notiert werden:

    Liquidität und Handelbarkeit: Eine Notierung an der Börse ermöglicht den Anlegern, Anleihen leichter zu kaufen und zu verkaufen. Das schafft Liquidität und kann die Attraktivität der Anleihe für potenzielle Investoren erhöhen.

    Preisfindung und Transparenz: An der Börse werden Anleihen fortlaufend gehandelt und es wird ein Marktpreis ermittelt. Das erleichtert die Preisfindung und bietet Transparenz für Investoren, die wissen möchten, wie ihre Investitionen im Vergleich zum Marktpreis abschneiden.

    Zugang zu einem breiteren Investorenkreis: Durch die Notierung an einer Börse können auch Privatanleger und kleinere institutionelle Investoren in die Anleihe investieren. Dies kann dazu führen, dass sich die Investorenbasis verbreitert und die Nachfrage nach der Anleihe steigt.

    Regulierung und Glaubwürdigkeit: Börsen unterliegen bestimmten Regulierungsvorschriften, die für Transparenz und Schutz der Investoren sorgen sollen. Eine Anleihenotierung an einer renommierten Börse kann daher die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Anleihe erhöhen.

    Voraussetzung für bestimmte Investoren: Einige institutionelle Investoren dürfen oder möchten nur in börsennotierte Wertpapiere investieren. Eine Notierung kann also die Anleihe für diese Investorengruppe zugänglich machen.

    Refinanzierung: Unternehmen oder staatliche Stellen emittieren Anleihen, um sich Kapital zu beschaffen. Eine Notierung an einer Börse kann die Attraktivität der Anleihe erhöhen und so die Refinanzierung erleichtern.

    Wann werden Anleihen notiert? Dies geschieht in der Regel:

    Kurz nachdem der Emittent die Anleihe herausgegeben hat. Der Emittent beantragt die Zulassung zur Börsennotierung und nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen und Überprüfungen durch die Börse wird die Anleihe zum Handel zugelassen.
    Wenn der Emittent feststellt, dass eine Notierung Vorteile bieten könnte, auch wenn die Anleihe bereits vor einiger Zeit ohne Börsennotierung emittiert wurde.

    Es ist zu beachten, dass nicht alle Anleihen an einer Börse notiert sind. Es gibt auch viele Anleihen, die „außerbörslich“ oder „Over-the-Counter“ (OTC) gehandelt werden.

  • Bontschev informiert

    Interview: Kann man eine Photovoltaikanlage selbst montieren?

    Interviewer: Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Wir haben heute die Gelegenheit, mit Expertin Kerstin Bontschev über die Montage und Versicherung von Photovoltaikanlagen zu sprechen. Frau Bontschev, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen.

    Kerstin Bontschev: Guten Tag, gerne stehe ich zur Verfügung.

    Interviewer: Lassen Sie uns gleich in das Thema einsteigen. Ist es möglich, eine Photovoltaikanlage selbst zu montieren?

    Kerstin Bontschev: Grundsätzlich ist es möglich, die Anlage auf dem Dach selbst zu installieren, jedoch nur eingeschränkt. Die elektrischen Anschlüsse an das Haus und das Stromnetz müssen von einem zertifizierten Elektriker vorgenommen werden. Obwohl die Selbstmontage Kosten sparen kann, ist sie nicht ohne Risiken. Versicherungsgesellschaften bieten oft keinen ausreichenden Schutz, wenn die Anlage nicht von einem zertifizierten Unternehmen installiert wurde.

    Interviewer: Verstehe. Welche Risiken könnten auftreten, wenn man die Anlage selbst montiert?

    Kerstin Bontschev: Eine fehlerhafte Montage kann das Dach beschädigen, was die Regulierung von Sturmschäden erschweren könnte. Auch die Herstellergarantie könnte betroffen sein. Zudem könnten Elektriker die erforderliche Betriebserlaubnis verweigern. Die Gefahr, auf hohen Kosten sitzen zu bleiben, ist real.

    Interviewer: Wie kann man eine solche Anlage richtig versichern?

    Kerstin Bontschev: Wohngebäudeversicherungen decken nicht immer solche Anlagen ab. Bestehende Policen können erweitert werden, um den gestiegenen Immobilienwert zu berücksichtigen. Die Anlage muss der Versicherung gemeldet werden, um die Prämienanpassung zu erfahren. Alternativ kann eine separate Versicherungspolice für die PV-Anlage abgeschlossen werden. Diese sollte Reparatur-, Aufräum- und Entsorgungskosten sowie Schäden am Haus abdecken.

    Interviewer: Braucht man auch eine Haftpflichtversicherung?

    Kerstin Bontschev: Bei Sturmschäden, die Schäden an Autos oder Nachbarhäusern verursachen könnten, springen Wohngebäude- oder Photovoltaikversicherungen ein. Bei Montagefehlern haftet die Installationsfirma. Eine gute private Haftpflichtversicherung deckt solche Schäden normalerweise ab.

    Interviewer: Wie sieht es mit Balkonkraftwerken aus?

    Kerstin Bontschev: Balkonkraftwerke sind einfacher aufzustellen und werden von der Hausratversicherung reguliert. Eine Meldung an die Versicherung ist meist nicht erforderlich, solange der gesamte Hausrat ausreichend versichert ist. Kunden sollten dennoch sorgsam mit den Anlagen umgehen, um Schäden zu vermeiden.

    Interviewer: Vielen Dank, Frau Bontschev, für diese aufschlussreichen Informationen.

    Kerstin Bontschev: Gerne, es war mir eine Freude.